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Mrz 18 2020

Sonderseite zur Corona-Pandemie (Update!)

Sehr geehrte Damen und Herren!

 
Aufgrund der Corona-Pandemie stehen wir gerade sehr großen Herausforderungen gegenüber. Die meisten Staaten fahren ihr öffentliches Leben herunter, um die Bevölkerung vor dem Virus zu schützen. Hiermit einher geht ein massiver Rückgang von Angebot und Nachfrage in der Wirtschaft. Umsatzerlöse in Unternehmen brechen drastisch ein bei oft weiterlaufenden Kosten.

Dies alles wird erhebliche wirtschaftliche Folgen haben, die noch nicht absehbar sind.

Wir in der Steuerkanzlei Schnell haben hierzu ausführliche Team-Gespräche geführt und Maßnahmen erarbeitet, wie wir Sie bei den sich aus dieser Krise ergebenden Herausforderungen unterstützen können.

Wir kümmern uns um Sie – trotz Corona:

  • Persönliche Termine mit uns:

Wir werden in den nächsten Wochen persönliche Termine mit unserem Team nur noch in sehr(!) dringenden Fällen anbieten, wegen der größer werdenden Ansteckungsgefahr. Sie können uns aber wie gewohnt per Telefon, Fax, Mail und auf Wunsch auch in einer Videokonferenz erreichen.

  • Abgabe von Belegen und Unterlagen bei uns:

Selbstverständlich können Sie weiterhin zu den Bürozeiten Belege und Unterlagen bei uns abgeben und abholen.

  • Homeoffice:

Bei weiteren Einschränkungen aufgrund einer sich zuspitzenden Bedrohungslage sind wir in der Lage, jedem/r Mitarbeiter/in einen Homeoffice-Arbeitsplatz einzurichten, um den den Kanzleibetrieb aufrecht zu erhalten. Jede/r Mitarbeiter/in wird dann zu den üblichen Bürozeiten unter seiner telefonischen Durchwahl sowie per E-Mail erreichbar sein.

  • Maßnahmen der Bundesregierung und was wir für Sie in finanzieller Hinsicht tun können:

Die Bundesregierung hat beschlossen, den Unternehmen zu helfen, die durch die Corona Herausforderung geschädigt werden (also praktisch allen). Es wird ein milliardenschweres „Schutzschild“ aufgebaut, wobei allerdings zur Zeit keiner so genau weiß, wie das aussehen soll. Was wir bisher wissen ist folgendes:

  • Kurzarbeitergeld:

Es kann relativ unbürokratisch Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden, wenn Ihr Unternehmen Kurzarbeit anmelden muss. Bitte teilen Sie uns dies möglichst schnell mit, damit wir das in den Gehaltsabrechnungen berücksichtigen können. Hier geht’s zum Antrag:

https://www.arbeitsagentur.de/datei/antrag-kug107_ba015344.pdf.

Weitere Informationen hierüber finden Sie unter:

https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

  • Antrag auf Herabsetzung Ihrer vierteljährlichen Steuervorauszahlungen

Einkommensteuer-, Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuer-Vorauszahlungen können (ggf. rückwirkend) herabgesetzt werden. Gerne werden wir diesen Antrag, soweit gewünscht, für Sie beim zuständigen Finanzamt stellen.

  • Antrag auf Steuerstundungen:

Wenn bereits Steuern zur Zahlung fällig sind, können diese in bestimmten Fällen gestundet werden, so dass diese erst in der Zukunft zu leisten sind, wenn sich die Liquiditätslage wieder „normalisiert“ hat. In der Regel sind Steuerstundungen schwierig und aufwändig. Es bleibt zu hoffen, dass die örtlichen Finanzämter sich an den weitreichenden Aussagen der Bundesregierung gebunden fühlen. Entsprechend eines aktuellen BMF-Schreibens v. 19.03.2020 sollte dies gewährleistet sein. Auch auf die Erhebung von Stundungszinsen kann danach in der Regel verzichtet werden.

  • Ein Erlass von Säumniszuschlägen

Für aufgrund verspäteter Zahlungen an das Finanzamt entstehende Säumniszuschläge sollen wohl bis Ende 2020 Erlassmöglichkeiten in einem vereinfachten Verfahren gegeben sein.

  • Kredithilfen durch die KfW:

Wenn Sie in Liquiditätsengpässen sind oder in solche kommen sollten, können Sie bei Ihrer Hausbank Staatshilfen beantragen. Die Hausbank verlangt gewisse Unterlagen und wird diese prüfen und an die KfW weiterleiten, die dann vielleicht Kredite vergibt. Angeblich soll das unbürokratisch erfolgen. Für den Unternehmer selbst wurden Hilfspakete von der Regierung geschnürt, die Sie hier finden:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/2020-03-13-Schutzschild-Beschaeftigte-Unternehmen.html

  • Update v. 22.03.2020: NRW-Kabinett bringt NRW-Rettungsschirm auf den Weg:

Die Landesregierung bewilligt die Bereitstellung von bis zu 25 Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Krise. Damit werden die direkten und indirekten Folgen der Bewältigung der Corona-Krise finanziert.

Dieses Programm sieht u. a. Hilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige vor (NRW-Rettungsschirmgesetz): Die Gewährung von Soforthilfen in Ergänzung zu Bundesprogrammen für die betroffenen Gruppen aus Haushaltsmitteln wird ermöglicht.

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/kabinett-bringt-nrw-rettungsschirm-auf-den-weg

Bei Bedarf können wir Ihnen bei allen Anträgen behilflich sein, bitte melden Sie sich dann gerne bei uns.

Im Folgenden noch einige weitere Informationen und Links: